Geschichte
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100 Jahre Eishockey in Dresden, vom Akademischen Sportclub Dresden bis zu den Dresdner Eislöwen, die Geschichte: Schon sehr frühzeitig, noch in der
Übergangszeit vom Bandy zum Eishockey nimmt 1909 mit dem "Akademischen Sportclub" eine Dresdner Mannschaft an einem
Turnier in Berlin teil und bestritt Spiele gegen Brüssel und Berlin. In den Folgejahren erkämpften die Dresdner einige male
die Sachsen-Vizemeisterschaft (hinter dem SC Leipzig). 1934 ist Dresden erstmalig Sachsenmeister und nimmt unter der Flagge von
"Blau-Weiß Dresden" an der Endrunde der
Seit 1951/52 beteiligt sich die "BSG Einheit-Süd" an den Spielen der Eishockeyoberliga. Am 27. Januar 1952 öffnet das damals schönste Natureisstadion Ostdeutschlands, das Dresdner Rudolf-Harbig-Eisstadion (der jetzige des 1. FC Dynamo Dresden) an der Lennéstraße. Zum Eröffnungsspiel gegen die Berliner Kombination werden die Dresdner von 10.000 Zuschauern unterstützt! In diesem Stadion wird auch der bekannte Dresdner Schlachtruf:"...7...8...9...10...Klasse" geboren. Mitte der 50er Jahre avanciert die "HSG Wissenschaft" zur dominierenden Mannschaft in Dresden. Sie spielt in der 2. DDR-Liga, Staffel Süd um den Aufstieg.
Am 26. Dezember 1960 wird das
Kunsteisstadion an der Pieschener Allee eingeweiht. In nunmehr neuer Umgebung sichert sich der "SC Einheit Dresden"
mit zwei Erfolgen gegen Wismut Wilkau-Haßlau den Verbleib in der 1. Liga. Am 6. Januar 1961 ist Norwegen erster
Länderspielpartner der DDR-Nationalmannschaft in Dresden. Neben weiteren Länderspielen sieht das Dresdner Publikum
regelmäßig interessante Meisterschaftsspiele und mit dem "Drespo-Pokal" jeweils in der Nachweihnachtszeit ein
erstklassiges Schülerturnier. Ein besonderer Höhepunkt war der erst
Nach langem Hickhack um die Lizenz für die Oberliga Nord 2000/2001 erhält sie der ESC in der dritten Instanz unter Auflagen am 15.07.2000. Die zahlreichen Löwenfans die ihre Unterstützung durch ein Spendenkonto zeigten atmen auf und freuen sich auf die packenden OLN Duelle und auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison. Die Saison 2000/2001 war die erfolgreichste der Dresdner Eislöwen, mit dem Erreichen der Play offs durch einen dritten Platz in der Vorrunde schied man erst in der zweiten Runde (1. Runde Deggendorfer Flames (OLS)) gegen den ETC Crimmitschau aus. Überschattet wurde die Saison durch die Insolvenz der Betriebsgesellschaft so das die Eislöwen mehrere Abgänge im Januar verzeichnen mussten. Folgende Spieler verlassen den Verein mehr oder weniger Freiwillig: Hans-Jürgen Lacalli ging nach Herford, Milan Kubis ging zum EV Duisburg. Michael Stegmann (Schwenningen 1b) und Rainer Schuster (Vereinslos, ab der Saison 01/02 in Haßfurt) wurde zum 31.12.2000 gekündigt. Das restlich Miniteam kämpfte verbissen weiter und verteidigte Souverän den dritten Platz in der Liga.
Im Sommer 2002 wurde auch die Dresdner Eislöwen von dem Jahrhunderthochwasser nicht verschont, die komplette Elektrik, der Brunnen sowie die Kabinen im Untergeschoss wurden von Elbe und Weißeritz überflutet. Die Halle sackte teilweise ab, bis Anfang Oktober mussten die Eislöwen ihre Heimspiele Absagen, trotz einer guten Vorbereitung machte sich dieses Handicap bemerkbar, das Mannschaftstraining wurde auch drei Einheiten reduziert und fand im knapp 50 km entfernten Teplice statt und aus dem ersten drei Spielen der Saison 2002/2003 holte man nur zwei Punkte bei 12:19 Toren. Am 04.10.2002 (5. Spieltag) fand das erste Heimspiel der Saison 2002/2003 statt, die Eishalle wurde provisorisch hergerichtet. Man besiegte die Amberg Wild Lions mit 4:1 und am 09.10.2002 fand ein Benefizspiel gegen die DEG Metro Stars aus Düsseldorf statt, dies hat man mit 1:6 verloren. Die Saison lief alles andere als Planmäßig, nur selten waren die Eislöwen unter den ersten fünf Mannschaften zu finden. Das schlechte Abschneiden der Mannschaft hatte Folgen, Trainer Rudolf Sindelar wurde nach dem 6:3 Erfolg gegen Amberg am 15.12.2002 beurlaubt. Sein Amt übernahm Jiri Kochta. Dieser starte mit zwei Niederlagen, doch gegen den Spitzenreiter den ERC Haßfurt Sharks gelang ein beachtlicher 4:2 Erfolg. Jedoch nach der 6:4 Niederlage gegen Bayreuth verflogen fast alle Hoffnungen die Meisterrunde noch zu erreichen. Anfang 2003 verlies Daniel Sikorski den Verein aus persönlichen Gründen und Matthias Kliemann wurde auf Grund einer Schulterverletzung zum Sportinvaliden. Nach zwei Spielausfällen wegen Krankheit der Eislöwen betrug der Abstand auf Bayreuth, sprich Platz 5 schon ganze 10 Punkte. Doch mit einer Serie von nicht verloren Spielen (15 von 18 möglichen Punkten) kam man wieder an Bayreuth heran und am vorletzten Spieltag siegte man gegen genau diese Bayreuther in einem spannenden Match mit 3:2 und sicherte sich somit den Einzug in die Meisterrunde. Am letzten Spieltag der Oberliga Südost feierten die Fans der Eislöwen ihr Team trotz 5:3 Niederlage in Amberg. Die Eislöwen gehen mit einem Minikader in die Meisterrunde, auf Grund von Verletzungen und Spielerabgängen stehen gerade noch mal 15 Feldspieler und drei Torhüter für die folgenden Aufgaben zur Verfügung, denn auch Petr Hruby fällt bis Saisonende auf Grund einer Knieverletzung aus. Das erste Spiel des der Meisterrunde verloren die Eislöwen beim TEV Miesbach mit gerade einmal zwei Reihen mit 5:2, in diesem Spiel verletzten sich zu allen Überfluss auch noch Zdenek Travnicek und Richard Richter. Nach mäßigen Start in die Meisterrunde setzten sich die Eislöwen im Mittelfeld der Oberliga fest. Den höchsten Sieg errungen die Eislöwen gegen die Schweinfurt Mighty Dogs, der Ergebnis hieß am Ende 11:1. Timo Järvinen feierte drei Shut-Outs (4:0 Geretsried, 3:0 Haßfurt, 6:0 Weiden). Am Ende standen die Eislöwen auf Platz 4. Am 01.04.2003 spielten die Eislöwen bei einem Freundschaftsslegdehockey Spiel 0:1 gegen die Cardinals Dresden. Bei einem Benefizspiel im März gegen Stars der Ober- und 2. Bundesliga gingen die Eislöwen nach einem 11:8 als Sieger vom Eis. Zum letzten Heimsspiel der Meisterrunde war der Single-Act Scooter zu Gast in der Eissporthalle an der Pieschner Allee und sorgte mit einem kurzem Livekonzert für Stimmung. Der Play-Off-Gegner in der ersten Runde ist der SC Mittelrhein Neuwied, diesen besiegte man mit 2:1 Siegen (5:4;1:2;7:1). Im Halbfinale schickte man dann die Haßfurt Sharks mit 2:0 Siegen (8:2;4:2) in die Sommerpause. Im Finale traf man auf die Blue Devils Weiden. Jedoch scheiterte man mit 0:2 Siegen (1:6;3:4), der Schwung aus den vorhergehenden Partien konnten die Eislöwen leider nicht mitnehmen und verloren das zweite Spiel in Dresden nach einer 2:0 Führung in einem Herzschlagfinale mit 3:4 n.V. Die Saison 2004/2005 verlief für die Eislöwen mehr oder weniger erfolgreich. Am Ende der Vorrunde standen die Eislöwen auf Platz zwei und verpassten den Staffelsieg nur knapp, nur der spätere Aufsteiger REV Bremerhaven stand Punktgleich aber mit dem besseren Torverhältnis bzw. direkten Vergleich vor den Eislöwen. Die Eislöwen erzielten in der Vorrunde 80 Punkte bei 178:110 (+68) in 36 Partien. Die Meisterrunde begann mit einer Niederlagenserie von vier Spielen. Die Play-offs schienen in weite ferne gerückt. Jedoch fingen sich die Eislöwen wieder und beendeten die Meisterrunde auf den fünften Platz und holten 28 der 54 möglichen Punkte bei 74:59 (+15) Toren. In den Play-offs trafen die Eislöwen auf ihren Angstgegner der Saison, den EHC München, die Bilanz gegen die Bayern bis dato alles andere als gut, in zwei Spielen gab es zwei Niederlagen bei 3:15 Toren. Und auch in den Play-offs sahen die Eislöwen alles andere als gut aus, das erste Spiel ging mit 4:3 knapp an München. Zuhause gelang den Eislöwen mit dem 4:3 n.P. der erste Erfolg gegen die Münchner, jedoch im alles entscheidenden dritten Spiel verloren die Eislöwen nach einer desolaten Leistung klar mit 6:3. Damit war die Saison 2003/2004 für die Eislöwen beendet. Mit der Niederlage vergaben die Eislöwen einen Startplatz beim DEB-Pokal und verspielten das recht des ersten Nachrückers für den Aufstieg zur 2. Bundesliga, den nach der Insolvenz von Bad Nauheim die Füchse aus Weißwasser wahrnahmen. In der Saison 2004/2005 schafften die Dresdner Eislöwen nach einer spannenden Play-off-Halbfinalserie gegen die Hannover Indians den Aufstieg in die 2. Bundesliga und gewann dann noch in einem entspannenden Finale die Oberligameisterschaft 2004/2005. Zuvor wurde man souverän Oberliga Nord-Ost Meister und belegte in der Meisterrunde den 2. Platz. In den Pokalqualifikationsrunde erreichte man den 3. Rang. Die Saison 2005/2006 verlief sehr erfolgreich für die Dresdner Eislöwen, als Aufsteiger startete man in die erste Saison als Zweitbundesligist und sorgte für Aufregung, insgesamt belegte man 22x den ersten Tabellenplatz, das schaffte noch kein Aufsteiger zufuhr, Am Ende ging dann doch ein wenig die Luft aus und man wurde am Ende Siebenter. Doch dann kamen die eislöwen noch einmal zurück in einer an Spannung nicht zu Übertreffenden Play-off-Serie gegen Landshut zogen die Eislöwen ins Halbfinale ein, jedoch fehlte gegen die Fishtown Pinguins am ende die Kraft um evtl. gar ins Finale einzuziehen. Am Ende aber einen sehr Erfolgreiche Saison für die Dresdner Eislöwen. Zudem fiel auch der erste Spatenstich für die neue Eishalle die nun stetig wächst. Die Saison 2006/2007 kann man als verkorkste Saison abhaken, mit großen Erwartungen startete man in die zweite Saison als Zweitligist, jedoch schon am ersten Spielwochenende hagelte es Niederlagen in Landsberg und gegen Weißwasser. Man rappelte sich aber auf und lag Ende des Jahres 2006 gar auf Rang 3, jedoch begann dann der Absturz bis auf den 11 Rang und das hieß Play-Downs. Gegner waren da äußerst motivierte Füchse aus Weißwasser die am Ende clever und kämpferischer agierten. Damit war der Abstieg besiegelt. In der Saison gelang der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga. Man gewann souverän die Nordgruppe und in den Play-offs gewann man die "Best off Five Seven Serie" jeweils mit 4:1 gegen Kaufbeuren und Füssen. Zukunft: Das Ziel in der Saison 2008/2009 heißt ganz klar Klassenerhalt, mit einer ordentlichen Mannschaftsleistung ist aber durchaus mehr drin. |